Friday, 19. september 2008 5 19 /09 /Sept. /2008 11:19

  Woran liegt es, daß einem manche Leute sympathisch sind, andere dagegen nicht?
Warum glaubt man seinem Gegenüber unter Umständen nicht, obwohl es seine Ehrlichkeit beteuert? Und warum vermögen manche Leute mit wenigen Worten zu überzeugen, während andere nur Desinteresse hervorrufen?

Der Grund dafür kann nicht sein, was sie sagen, sondern wie sie es sagen und mit welchen Signalen sie ihre Aussagen unterstreichen oder ihnen widersprechen.

Was ist Körpersprache?

Körpersprache ist ein wesentlicher Bestandteil zwischenmenschlicher Verständigung ohne verbale Ausdrucksmittel. Sie äußert sich zum Beispiel in Körperbewegungen, Haltungen, Gesten und Mimik. Einige Autoren zählen auch den Tonfall zur Körpersprache. Durch die genannten Ausdrucksformen ”verraten” Menschen ihre Emotionen.

In diesem Zusammenhang entsteht die Frage, ob Körpersprache angeboren ist. Diese kann weder bejaht noch verneint werden. Diese Kommunikationsform ist das Ergebnis genetisch vorgegebener, in Verbindung mit kulturell bedingten, erlernten, Verhaltensmustern. Sie ist ein überlieferter Code, der die Funktion hat, menschliche Beziehungen zu regulieren, Machtstrukturen aufrechtzuerhalten und die soziale Ordnung zu festigen. So muß z.B. das Lächeln als Ausdruck der Freude und entgegenkommender "Nicht - Aggression" nicht erlernt werden. Das kann man daran erkennen, daß taube und blinde Babys genauso wie ihre gesunden Altersgenossen lächeln und weinen.

Im Laufe des Lebens lernen wir dann, welche angeborenen Verhaltensweisen wir aus kulturellen Gründen zu vermeiden bzw. zu fördern haben.

So ist in unserer westlichen Gesellschaft das Weinen bei Männern und Jungen weniger akzeptiert als bei Frauen und Mädchen. Häufiges Lächeln gehört dagegen zu den gesellschaftlich allgemein erwünschten körpersprachlichen Signalen.

Als Antwort auf die Frage, ob Körpersprache angeboren ist, kann man die Auffassung Molchos teilen: ”Den größeren Teil der Mimik, Gebärden und Gesten, mit denen wir uns gegenüber anderen ausdrücken, haben wir uns durch Nachahmung oder Erziehung angewöhnt. Sie dienen dazu, unsere Gefühle darzustellen und sind, bei aller Subjektivität und Individualität, ein allgemein verbindlicher Code. Das heißt aber auch umgekehrt, daß diese uns angewöhnte Bewegungsweise unsere Gefühle mitbedingt.”
von lulu83
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Tuesday, 9. september 2008 2 09 /09 /Sept. /2008 10:40
Bei der Präsentation sollte man es so knapp wie möglich mache. Natürlich sollte man es ausführlich machen sonst ist es Lückenhaft. Die Präsentation sollte gut vorbereitet sein, da ich in der Hinsicht im Moment der Spezalist für das Thema bin. Eine präsentation ist dafür da, das andere Menschen das Thema was ich bearbeitet habe verstehen.
Es ist auch wichtig, die Präsentation für das Zielpublikum auszurichten z.B. für Kinder gestallte ich es anderes als für Erwachsene Leute.
von lulu83
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Wednesday, 3. september 2008 3 03 /09 /Sept. /2008 08:15
Was ich noch weiß, was wir in diesem Lehrgang an Filmen von Herrn Spitzer geguckt haben sind leider nur 2 Themen:

1. Gehirn digital/analog

Hier haben wir gesehen, dass ein Kind auch mit einem halben Gehirn gut lernen kann. Also schadet es nicht nur ein halbes Gehirn zu haben.

2. Todesstrafe

In diesem Film ging es um Afrikaner und halb Afrikaner. Hier wurde gezeigt, das die Afrikaner eine höhere Rate der Todesstrafe bekommen als die halb Afrikaner.
von lulu83 - Community: CWB Lemgo
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Tuesday, 2. september 2008 2 02 /09 /Sept. /2008 09:55
Meiner Meinung nach haben Kommunikation und Wahrnehmung die beiden Aspekte, dass die Wahrnehmung bei und durch die Ohren geht bei der Kommunikation muß man Wahrnehmen können. Also das gesprochenede muß man wahrnehmen können. Wir nehmen die Kommnikation mit den Ohren wahr.
von lulu83
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Thursday, 28. august 2008 4 28 /08 /Aug. /2008 09:33

Johari-Fenster

Das Johari-Fenster(Darstellung und Bezeichnung der Felder weicht je nach Literatur ab)
Das Johari-Fenster
(Darstellung und Bezeichnung der Felder weicht je nach Literatur ab)

Das Johari-Fenster ist ein Fenster bewusster und unbewusster Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale zwischen einem Selbst und Anderen bzw. einer Gruppe. Entwickelt wurde es 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham. Die Vornamen dieser beiden wurden für die Namensgebung herangezogen. Mit Hilfe des Johari-Fensters wird vor allem der so genannte blinde Fleck im Selbstbild eines Menschen illustriert.

Es spielt in der gruppendynamischen Arbeit seit den 1960/70er Jahren eine bedeutsame Rolle zur Demonstration der Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung und gehört zum Standardrepertoire gruppendynamischer Modelle und Verfahren. Systematisch gehört es zur differentiellen und Persönlichkeitspsychologie, zu den Abwehrmechanismen, zur Sozialpsychologie und Gruppendynamik.

öffentlich
Geheim/Unbekannt

Öffentlic

Öffentlich ist alles, was ein Mensch von sich preis gibt, was also ihm selbst und Dritten bekannt ist. Die Anteile der Persönlichkeit, die nach aussen sichtbar gemacht werden. Dieser Teil ist im Vergleich mit den anderen meist eher klein. Es sind aber vor allem die nicht-öffentlichen Bereiche, die Beziehungen ganz wesentlich bestimmen.

Geheim

Geheim ist alles, was der Betroffene weiss oder kennt, aber Dritten nicht zugänglich macht oder aktiv vor ihnen verbirgt.

Blinder Fleck

Unter Blinder Fleck versteht man alles, wovon der Betroffene selbst keine Ahnung hat, Dritte aber sehr wohl darum wissen.

Unbekannt

Unbekannt ist alles, das sowohl dem Betroffenen, als auch Dritten nicht bekannt ist. Dennoch scheint es (möglicherweise) zu existieren.

Ziele der Entwicklung

Joseph Luft beschreibt als ein Ziel von Lernen in der Gruppendynamik, den gemeinsamen Handlungsspielraum transparenter und weiter zu gestalten. Im Johari-Fenster wird dabei das linke obere Feld immer größer, die anderen drei werden zunehmend kleiner.

  • sich preisgeben - Durch Mitteilen und Teilen von persönlichen Geheimnissen mit Dritten verringert sich der Aufwand, der für die Geheimhaltung betrieben werden musste, und vergrößern sich die Freiheit und der Handlungsspielraum in der Öffentlichkeit.
  • Beobachtungen mitteilen - Durch Mitteilen von Beobachtungen über Blinde Flecken direkt an den Betroffenen gewinnt dieser Erkenntnisse über sich selbst und kann so seinen privaten und öffentlichen Handlungsspielraum bewusster wahrnehmen und ausfüllen.

Beide Wege ergänzen einander und helfen auch, Unbewusstes bewusst und dadurch handhabbar zu machen.

von lulu83
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